Einmalige Haesler-Siedlungen müssen erhalten bleiben

 
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Die SPD fordert eine fraktionsübergreifende Rettungsaktion für das baukulturelle Erbe dieser Stadt.

 
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„Im Lichte der aktuell bekannt gewordenen offensichtlich massiven Korrosionsschäden in den Siedlungen am Blumläger Feld, sollten wir nicht primär nach dem Schuldigen suchen, sondern in einer bespiellosen gemeinsamen Aktion eine Rettung dieser Baudenkmäler anstreben", so der SPD-Fraktionsvorsitzende Patrick Brammer.

Nach der CZ-Berichterstattung vom 9.3.2018 scheint auch Bewegung in die Angelegenheit gekommen zu sein. Ein auch hinter den Kulissen eingeforderter Krisenstab soll am Donnerstag getagt haben.

Für die SPD-Fraktion ist klar, dass die WBG die finanziellen Lasten nicht allein tragen kann. Darum muss nach einer Solidarfinanzierung gesucht werden. Insbesondere ist umgehend zu prüfen, welche Förderlandschaft (Land, Bund, Europa) aktuell zur Verfügung steht. Im Rahmen der Förderung des sozialen Wohnungsbaus werden Fördermittel von Seiten der Politik zur Zeit massiv angeboten. Hier müssen die Verantwortlichen vor Ort umgehend aktiv werden und Gespräche führen.

„Mit Interesse hat meine Fraktion auch zur Kenntnis genommen, dass das neue Marketingkonzept der Celle Tourismus und Marketing GMBH das Produkt Otto Haesler, neben Fachwerk und Schloss , zukünftig mit in den Vordergrund seiner Werbung stellen will. Eine gute Idee des Herrn Lohmann (CTM-GF). Nur wenn der angekündigte Elektrozug im Bauhausjahr 2019 unsere Gäste vom Schloss in die Haesler-Siedlungen fahren wird und wir dort nur Baustellen und Abrissfelder anbieten können, ist das sicherlich nicht sehr attraktiv", so Patrick Brammer.

Brammer fordert alle Fraktionen des Rates auf, einen Abriss der letzten Zeilen im Blumläger Feld zu verhindern. Dieses wäre ein unwiederbringlicher Verlust für die Architekturgeschichte der Stadt Celle. Die internationale Architekturszene beobachtet mit Interesse, wie wir mit unserem einmaligen Erbe Otto Haesler umgehen. Es wäre auch ein großer Imageverlust für die Stadt, wenn wir hier keine gemeinsame Lösung entwickeln würden.

Joachim Schulze
SPD-Fraktion

 
 

 


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