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13. November 2018: Stadt Celle braucht einen eigenen Ausschuss für familienpolitische Themen

In der vergangenen Woche tagte zum letzten Mal der städtische Jugendhilfeausschuss der Stadt Celle. Die Celler SPD-Fraktion stellt sich nun die Frage, wo sollen zukünftig Themen der Kinder- und Jugendarbeit, Kinderbetreuung und Prävention beraten werden? Denn durch die Abgabe der Jugendhilfe an den Landkreis Celle gibt es in der Stadt Celle diesen Ausschuss ab Januar 2019 nicht mehr. Deshalb beantragt die SPD einen eigenständigen Ausschuss als Nachfolge für den Jugendhilfeausschuss.
Jugendamt1 Foto: Rentsch

„Im Jugendhilfeausschuss wurden nicht nur Angelegenheiten und Themen der Jugendhilfe diskutiert und beschlossen“, so Christoph Engelen Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses und Mitglied der SPD-Fraktion. „Auch in Zukunft wird es auch ohne die Jugendhilfe in der Stadt Celle weiter Themen geben, welche früher im Jugendhilfeausschuss beraten wurden und nun in einem anderen Fachausschuss behandelt werden müssen. Die SPD-Fraktion vertritt die Meinung, dass es nicht sinnvoll ist, dass diese Themen in der laufenden Ratsperiode in einen bereits bestehenden Ausschuss verlagert werden. Die SPD-Fraktion möchte weiterhin einen eigenständigen Ausschuss in dem familienpolitische Themen beraten werden“, sagt Engelen weiter.
Er begründet diese Aussage damit, dass aktuell noch nicht abgesehen werden kann, wie sich die Abgabe der Jugendhilfe auf das Stadtgebiet auswirkt. „Auch ist noch völlig unklar, ob die Aufteilung der Stadtteilprojekte in Zuständigkeiten der Jugendhilfe (dann Landkreis Celle) und Jugendarbeit (Stadt Celle) reibungslos funktioniert. Außerdem steht die Stadt Celle weiterhin vor der besonderen Herausforderung ausreichende Betreuungsplätze für Kinder vorzuhalten und zu planen“, erklärt der jugendpolitische Sprecher der SPD-Fraktion.
„Diese Themen müssen weiterhin, bis zum Ende dieser Ratsperiode, in einem eigenständigen Ausschuss politisch begleitet und diskutiert werden“, so die Forderung im SPD-Antrag. Die Themen sind aus Engelens Sicht zu wichtig, um sie in einem anderen, bestehenden Ausschuss zu beraten. Engelen warnt: „Die familienpolitischen Themen sind für die bestehenden Ausschüsse ganz neu! So vergeht wertvolle Zeit, weil sich die Ausschussmitglieder, die sich noch nie mit diesen Themenfelder auseinandergesetzt haben, erst mit dieser neuen Thematik beschäftigen und vertraut machen müssen.“

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