Die Hochstufung der als gesichert rechtsextremistisch eingestuften AFD zum Beobachtungsobjekt ist für mich keine Überraschung. Der neue Status der Landespartei hat aber keine Auswirkungen für uns in der Ratsarbeit, da wir bereits von Anfang an mit der hiesigen AFD-Fraktion aus Überzeugung nicht zusammenarbeiten.

Vielleicht kommt es aber nun endlich beim OB und seiner Ratsgruppe zum Umdenken und es wird künftig auf die AFD als nützliche Mehrheitsbeschafferin verzichtet. Von Celle geht kein gutes Bild aus, wenn weiterhin inoffizielle Kooperationen zwischen Rat, Verwaltung und einer Partei, die Staatsfeinden nachweislich eine politische Heimat gewährt, organisiert werden.

Meine Meinung zur AFD ist hinlänglich bekannt. Die ADF ist unterwandert von Staatsfeinden aus der rechtsextremistischen Szene. Die AFD ist williger Steigbügelhalter des Faschismus; sie ist Quelle und Hort für Chaos, Krisenfetischismus und völkischer Sozialromantik. Die AFD ist naives und williges Instrument für Versetzung, Hass, Spaltung und Vaterlandsverrat. 

Auch wenn AFD-Mitglieder mitunter im bürgerlichem Gewand, hemdsärmelig und unverdächtig daherkommen: sie repräsentieren eine Bewegung, die einen anderen Staat will. Und dieser AFD-Staat ist nicht der unsere. Es gibt keine Zusammenarbeit mit dieser Partei. Punkt.