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lesbos Foto: Rentsch
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16. September 2020: SPD-Fraktion fordert tatkräftiges Handeln zur Rettung der Geflüchteten aus dem abgebrannten Lager Moria

„Jetzt erst recht, Deutschland muss schnell handeln, und sich an Lösungen für die Geflüchteten auf Lesbos beteiligen“, stellt Jürgen Rentsch, Mitglied der SPD-Fraktion, klar. „Die Lage für die Menschen auf Lesbos wird jeden Tag schlimmer, und nach meiner Auffassung können auch die Kommunen hier etwas tun. Nämlich ihre Bereitschaft aufzeigen Geflüchtete aufzunehmen“.

Die SPD-Fraktion hatte im Frühjahr einen Antrag gestellt, Celle zum „Sicheren Hafen“ zu erklären. Das war von der Verwaltung abgelehnt worden, wird aber vor dem aktuellen Hintergrund hochaktuell. Bei der Frage nach den Aufnahmekapazitäten für Geflüchtete kann das Netzwerk „Sicherer Hafen“ eine bedeutende Rolle spielen. Zitat: Sichere Häfen heißen geflüchtete Menschen willkommen - und sind bereit, mehr Menschen aufzunehmen. Gemeinsam bilden die Sicheren Häfen eine starke Gegenstimme zur Abschottungspolitik der Bundesregierung und der EU. (Quelle Internet)

„175 Landkreise und Kommunen gehören in zwischen diesem Netzwerk an, in Niedersachsen allein ca. 35“, stellt Patrick Brammer, SPD-Fraktionsvorsitzender, fest. „Das Netzwerk hat angeboten, einen humanitären Beitrag zu einer menschenwürdigen Unterbringung der Schutzsuchenden in Europa zu leisten. Es bekräftigt seine Aufnahmebereitschaft. Die Landkreise und Kommunen sind bereit, Menschen aus Moria aufzunehmen, um die humanitäre Katastrophe zu entschärfen. Dem sollte sich die Stadt Celle kurzfristig anschließen. Wir werden das erneut beantragen“.

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